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Die Zukunft der Ozeane

Mehr als zwei Drittel der gesamten Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Die Ozeane sind nicht nur Lebensraum für unterschiedliche Fische und Korallen, sie sind auch wichtiger Indikator für Umweltfaktoren – wie die Zunahme des Kohlendioxid. Im Wasser gelöst greift es die Schalen von Seeigeln und Miesmuscheln an. Die Wissenschaftler des Exzellenzcluster „The Future Ocean“ messen die veränderten ph-Werte und bewerten die Auswirkungen auf das Ökosystem. Das mögliche Aussterben bestimmter Ozeanbewohner hat nicht nur wirtschaftliche Folgen, sondern könnte auch die Lebensbedingungen des Menschen für immer verändern. Die ungeheuren Wassermengen der uns umgebenden Meere bestimmen maßgeblich das Weltklima. Argofloats und Glider scannen feinräumig die Ozeane und messen regelmäßig Temperatur und Salzgehalt. Sedimentkerne aus den Tiefen des Meeresbodens geben Aufschlüsse über vergangene Klima- und Verwitterungsbedingungen. Aus diesen Daten verbessern die Kieler Forscher Modelle für das Klima der Zukunft, sie bewerten Chancen und Risiken der Veränderungen und entwickeln Konzepte für nachhaltige Nutzung des Ozeans der Zukunft.

Kurzinformationen

Universitäten/Institute
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Themen
Naturwissenschaften und Mathematik
Schlagworte
Exzellenzinitiative, 2009, Exzellenzcluster, Meere, Ozeane, Erdoberfläche, Wasser, Lebensraum, Fische, Korallen, Kohlendioxid, CO2, Ökosystem, Klima, Modelle
Copyright
Deutsche Forschungsgemeinschaft

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