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Forschung am Quantenlimit

Was geschah kurz nach dem Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren? Welche Theorie kann diese Vorgänge beschreiben und dabei Quantenphysik und Gravitationstheorie vereinen? Diese Fragen beschäftigen zahlreiche Wissenschaftler seit langer Zeit, doch noch immer sind viele Rätsel nicht vollständig gelöst. In Hannover möchten Forscher am Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research, kurz QUEST, dieser und anderen spannenden Fragen der modernen Physik auf den Grund gehen, indem sie Grundlagenforschung gezielt mit moderner Technologieentwicklung kombinieren. Die QUEST-Forscher überschreiten dabei immer wieder bisher erreichte Grenzen, indem sie die Eigenschaften der Quantenmechanik direkt nutzen, um neuartige Messtechnologien mit bisher unerreichter Präzision zu entwickeln. Dazu zählen auf der einen Seite immer genauere Uhren oder Detektoren für Gravitationswellen, die Einsteins letzte Geheimnisse lüften und für die Astronomie verwendet werden. Auf der anderen Seite liefert QUEST auch entscheidende Beiträge für die Erdbeobachtung, die Navigation und die Präzisionsgeodäsie. Insgesamt Die enge Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Forschungsrichtungen sowie der aktive Transfer theoretischer Erkenntnisse in die experimentelle Forschung und umgekehrt sind Markenzeichen des Clusters.

Kurzinformationen

Universitäten/Institute
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Themen
Naturwissenschaften und Mathematik
Schlagworte
Exzellenzinitiative, 2009, Exzellenzcluster, Urknall, Quantenphysik, Gravitation, Physik, Uhren, Detektoren, Erdbeobachtung, Navigation, Geodäsie
Copyright
Deutsche Forschungsgemeinschaft

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