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Hoffnungsträger Stammzellen

Das Axolotl, auch bekannt als mexikanischer Schwanzlurch, kann etwas, was uns Menschen nicht gelingt: Es kann komplette Gliedmaßen regenerieren. Beine, Schwanz, Augen und sogar Kiefer kann es bei Verlust wieder herstellen. Doch was verleiht ihm diese Fähigkeit und warum liegt sie uns verborgen? Daran forscht Elly Tanaka, Wissenschaftlerin am CRTD – Center for Regenerative Therapies Dresden. Sie hofft, Möglichkeiten zu finden, auch unsere Selbstheilung zu verbessern. Biowissenschaftler und – wissenschaftlerinnen an der Technischen Universität Dresden arbeiten an stammzellbasierten Verfahren zur Gewebebildung. Das verspricht eine kontrollierte Regeneration. Durch ein besseres Verständnis der biomedizinischen Grundlagen können Forscher ihr Wissen einsetzen und anwenden. Gelingt es dem Programm des CRTD, die Regeneration von Geweben und Organen zu fördern, können wir in Zukunft auf neue Therapien für bisher kaum oder nicht heilbare Krankheiten hoffen. Parkinson, Alzheimer oder auch Diabetes könnten somit in Zukunft besser bekämpft oder sogar besiegt werden.

Kurzinformationen

Universitäten/Institute
Technische Universität Dresden
Themen
Lebenswissenschaften
Schlagworte
Exzellenzcluster, 2009, Exzellenzinitiative, Axolotl, Gliedmaßen, Regeneration, Stammzellen, Gewebe, Therapie
Copyright
Deutsche Forschungsgemeinschaft

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