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Licht der Zukunft

Schon heute haben Laserlicht und Laser-gestützten Technologien ein enormes Potential. Die Anwendungsfelder werden immer vielfältiger- Chirurgen schneiden damit Gewebe und in der Chemie oder Mikrobiologie hilft Licht bei der Aufklärung von Proteinstrukturen auf atomarem Maßstab. Die Forscher des Munich-Centre for Advanced Photonics, kurz MAP, verschieben die Grenzen des Messbaren noch weiter: Sie erzeugen die kürzesten Lichtblitze der Welt und es ist gerade ein Jahr her, dass sie für Lichtblitze mit einer Länge von 80 Attosekunden einen „Guinness-Weltrekord“ bekommen. Wie kurz ist eine Attosekunde? Unvorstellbar kurz: Licht legt in einer Sekunde ca. 300.000 Kilometer zurück, in einer Attosekunde könnte es nicht einmal ein Wasserstoffatom umrunden. Diese ultrakurzen Lichtblitze ermöglichen es, Bewegungen von Elektronen in Echtzeit zu beobachten. So können die Wissenschaftler beispielsweise mikroskopische Ursachen von Krankheitserregern frühzeitig erkennen. Am Münchner Cluster arbeiten weltweit führende Physiker, Biologen, Chemiker und Mediziner zusammen, um einerseits künftige Quantencomputer und andererseits schärfere Aufnahmen für die medizinische Diagnostik und neue Therapiemöglichkeiten zu entwickeln.

Kurzinformationen

Universitäten/Institute
Ludwig-Maximilians-Universität München
Technische Universität München
Themen
Naturwissenschaften und Mathematik
Schlagworte
Exzellenzinitiative, 2009, Exzellenzcluster, Laser, Technologien, Proteine, Attosekunden, mikroskopisch, Erreger, Diagnostik, Therapie
Copyright
Deutsche Forschungsgemeinschaft

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