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Maschinen „mit Köpfchen“

Industrie-Roboter sind stark, blitzschnell und präzise im Takt. Sie sind aber so „dumm“, dass sie mühsam umprogrammiert werden müssen, wenn das Werkstück geändert wird. Service-Roboter hingegen sind ein Beispiel für technische Systeme mit kognitiven Fähigkeiten. Sie können ihre Umgebung wahrnehmen, lernen, und flexibel auf neue Situationen reagieren. Sie besitzen Sensoren und Vorrichtungen zum Greifen oder zum Bearbeiten an mechanischen Gliedern, die ebenfalls mit Präzision an Objekte gesteuert werden können. Entscheidend aber ist das Verhalten bei Störungen oder sich ändernden Umgebungen. Was dem Menschen leicht fällt, sind für Maschinen enorme Herausforderungen. Um solche Maschinen zu entwickeln, haben sich im Exzellenzcluster CoTeSys (Cognition for Technical Systems) unter Federführung der Technischen Universität München (TUM) Forschungsorganisationen im Münchener Raum zusammengeschlossen,um ihre besten Forschungskompetenzen in Ingenieurwesen, Naturwissenschaften, Psychologie, Neurowissenschaften und Informatik zu bündeln. Neben der TUM sind es die Ludwig-Maxi­milians-Universität (LMU), die Universität der Bundes­wehr, das Institut für Robotik und Mecha­tro­nik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raum­fahrt DLR sowie das Max-Planck-Institut für Neurobiologie.

Kurzinformationen

Universitäten/Institute
Technische Universität München
Themen
Ingenieurwissenschaften und Informatik
Schlagworte
Exzellenzinitiative, 2009, Exzellenzcluster, Roboter, Industrie, Sensoren, Produktion, Störungen, Verhalten
Copyright
Deutsche Forschungsgemeinschaft

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