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Nanosysteme verstehen

Am Exzellenzcluster „Nanosystems Initiative Munich - NIM“ sind mehr als 200 Wissenschaftler aus zehn Institutionen im Raum München und Augsburg beteiligt. Das Forschungsgebiet der Nanowissenschaften ist breit. Es reicht bei NIM von den Informationstechnologien bis zu den Lebenswissenschaften. Die Münchner haben sich auf Nanosysteme spezialisiert. Denn viele Einzelbausteine gibt es bereits, aber bisher nur wenige Erfahrungen, wie sich diese Komponenten in komplexe Systeme integrieren lassen. Hauptziel von NIM ist es, die Funktionsweisen von Nanosystemen zu verstehen, zu kontrollieren und dadurch praktische Anwendungen zu ermöglichen. Erste Erkenntnisse gibt es schon: NIM-Wissenschaftler haben herausgefunden, wie die Blutgerinnung in Gang gesetzt wird; das eröffnet ganz neue Therapieformen zur Bekämpfung großer Volkskrankheiten. Eine andere Forschergruppe kann Spinnenseide künstlich herstellen. Mit Kapseln aus diesem Material könnten einmalmedizinische Wirkstoffe sicher und direkt an ihren Bestimmungsort im Körper transportiert werden. Aber auch um die Grundlagen von Quantencomputern, um künstliche und natürliche molekulare Maschinen und vieles mehr geht es in den zehn Forschungsbereichen von NIM.

Kurzinformationen

Universitäten/Institute
Ludwig-Maximilians-Universität München
Technische Universität München
Themen
Naturwissenschaften und Mathematik
Schlagworte
Exzellenzinitiative, 2009, Exzellenzcluster, Nanowissenschaften, komplexe Systeme, Komponenten, Blutgerinnung, Spinnenseide, Quantencomputer
Copyright
Deutsche Forschungsgemeinschaft

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