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Von Sprache und Gefühlen

Ob in den Künsten, in der Politik oder in zwischenmenschlichen Beziehungen – Gefühle bestimmen unser Leben. Um das komplizierte Zusammenspiel von biologischer Disposition, gelerntem Verhalten und gesellschaftlicher Gestaltung genauer zu verstehen, haben sich in Berlin Forscher aus mehr als 20 Disziplinen zusammengeschlossen. Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaftler erfinden hier gemeinsam eine neue Art der Emotionsforschung. Methoden und theoretische Prämissen werden fächerübergreifend diskutiert und Forschungsprojekte entwickelt, die an der Schnittstelle mehrerer Disziplinen angesiedelt sind. Im Zentrum steht dabei die Erforschung des Zusammenhangs zwischen Sprache und Gefühlen. Dieses Feld ist in der bisherigen Emotionsforschung zu kurz gekommen; umgekehrt hat die Sprachwissenschaft oftmals Emotionen ausgeblendet. Gerade die Aufmerksamkeit für Sprachen – eingeschlossen sind hier alle Zeichenpraktiken, also auch Bilder, Musik oder Gestik – trägt jedoch dazu bei, dass auch komplexe affektive Verhaltensweisen wie Scham, Trauer, Bewunderung oder Coolness in den Blick genommen werden können.

Kurzinformationen

Universitäten/Institute
Freie Universität Berlin
Themen
Geistes- und Sozialwissenschaften
Schlagworte
Exzellenzinitiative, 2009, Exzellenzcluster, Kunst, Politik, Sprache, Gefühle, Biologie, Verhalten, Gesellschaft, Emotionen, Zeichen, Bilder, Musik, Gestik, Scham, Trauer, Coolness
Copyright
Deutsche Forschungsgemeinschaft

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