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Wissenschaftliches Rechnen – Aufbruch zu neuen Ufern

Jedes Jahr werden unzählige archäologische Funde rund um den Globus gemacht. Doch die Interpretation besonders von kleinen Fundstücken war schon immer sehr mühsam. Bis jetzt. Denn am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (IWR) in Heidelberg können diese Artefakte mit Hilfe computergrafischer Verfahren besser dargestellt werden. Das erleichtert das Verständnis.

Dies ist nur möglich, weil die Wissenschaftler am IWR über das nötige Know-how im Bereich des wissenschaftlichen Rechnens verfügen und darüber hinaus die Kooperation mit anderen, wissenschaftlichen Forschungsgebieten nicht scheuen. So kommt es häufig vor, dass ein Assyriologe und ein Mathematiker gemeinsam an einer wissenschaftlichen Publikation arbeiten.

Interdisziplinarität wird nicht nur im wissenschaftlichen Kontext großgeschrieben, sondern über alle, denkbaren Grenzen hinaus, schließlich hat auch die Zusammenarbeit mit der Industrie bereits eine lange Geschichte am IWR. Nicht umsonst vertraut auch ein großer Industriekonzern wie die BASF aus dem benachbarten Ludwigshafen auf das Fachwissen der Mathematiker und Informatiker an der Heidelberger Graduiertenschule, wenn es beispielsweise um die Berechnung der Wärmeverteilung in Rohrreaktoren geht.

Kurzinformationen

Universitäten/Institute
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Themen
Naturwissenschaften und Mathematik
Schlagworte
Exzellenzinitiative, 2010, Graduiertenschulen, Rechnen, Mathematik, Archäologie, Funde, Artefakte, Computergrafik, Assyrien, Industrie
Copyright
Deutsche Forschungsgemeinschaft

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